Eine Friedhofsbank, zwei Fremde – und plötzlich eine Familie.
„Wahrscheinlich sind wir über sechs Ecken miteinander bekannt.“
Lana ist 15, trägt Schwarz und tanzt mit Kopfhörern auf einer Friedhofsbank. Renate ist 75, trägt eine Gießkanne und findet das unmöglich. Dann beginnt das Mädchen zu singen – und Renate erkennt eine Stimme wieder, die sie lange nicht gehört hat.
Was als Geplänkel zwischen den Generationen beginnt, legt Schicht um Schicht eine Familie frei: die Adoptivmutter, die fürchtet, ihr Kind zu verlieren. Den leiblichen Vater, der nie da war. Den Großvater, der alle mit Charme und Kalauern zusammenhält. Und eine Großmutter, die sich die eigene Geschichte schöner erzählt, als sie war.
Alle reden über Jennifer, Lanas Mutter. Nur sie selbst kann nichts mehr dazu sagen. Jennifer tritt – aus Gründen – nicht auf.
Komisch, schlagfertig und anrührend: fünf dankbare Rollen aus drei Generationen – und gelacht wird dort, wo man es am wenigsten erwartet.